Wie das MINA Museum mit UTS Interactive Equipment einen immersiven Lernraum für Kinder schafft
7. August 2026
16. August 2026 um 11:01
Entdecken Sie, wie das MINA Museum mit UTS iSandBOX und Astro Blaster einen immersiven Lernraum schafft, in dem Kinder durch Spiel und Interaktion lernen.

Wie das MINA Museum mit interaktiven UTS-Geräten einen immersiven Lernraum für Kinder schafft
Interaktive Technologien werden zunehmend Teil des Besuchserlebnisses in Kindermuseen, Science Centern und Bildungsattraktionen. Statt eine Ausstellung nur zu betrachten, können junge Besucher experimentieren, sich bewegen, gestalten und unmittelbar sehen, wie die Umgebung auf ihre Handlungen reagiert.
Das MINA Museum zeigt, wie dieser Ansatz in großem Maßstab funktionieren kann. Der eigens für Kinder konzipierte Bereich MINA Kids – Explorarium: A Digital Educational Journey verbindet mehr als 15 interaktive Installationen mit Bildungsangeboten rund um Kreativität, Bewegung, Entdeckung und Lernen durch Spielen.
Zu den interaktiven Lösungen bei MINA Kids gehören UTS-Produkte, darunter iSandBOX und Astro Blaster, die dazu beitragen, traditionelle Museumsräume in responsive digitale Umgebungen zu verwandeln, in denen Kinder zu aktiven Teilnehmern des Erlebnisses werden.
MINA Kids: Eine interaktive Umgebung auf 1.000 m²
MINA Kids wurde als eigener immersiver Raum für Kinder im Alter von etwa 3 bis 10 Jahren geschaffen.
Die 1.000 Quadratmeter große Fläche vereint digitale Installationen und physische Aktivitäten, die unterschiedliche Formen des Lernens und Spielens unterstützen. Kinder können Themen rund um Natur und einen gesunden Lebensstil erkunden, eigene digitale Figuren gestalten, mit projizierten Umgebungen interagieren und an Aktivitäten teilnehmen, die zu körperlicher Bewegung anregen.
Anstatt das Erlebnis um eine einzelne Attraktion herum aufzubauen, nutzt MINA Kids eine Kombination aus Technologien, um verschiedene Aktivitätszonen zu schaffen. So haben Familien mehr Gründe, sich durch den Raum zu bewegen, neue Erlebnisse auszuprobieren und länger zu entdecken.
Für Museen und Science Center ist dieses Multi-Activity-Modell besonders wertvoll, weil es ermöglicht, innerhalb derselben Besucherreise unterschiedliche Interessen und Altersgruppen anzusprechen.
UTS iSandBOX: Sand wird zur interaktiven Landschaft
Eine der bei MINA Kids präsentierten UTS-Installationen ist iSandBOX, eine Augmented-Reality-Sandkiste, die echten Sand mit Projektion und Bewegungserfassung in Echtzeit kombiniert.
Kinder können den Sand physisch formen, um Berge, Täler, Hänge und andere Formen zu schaffen. Die projizierte digitale Umgebung reagiert sofort auf diese Veränderungen und verwandelt die Oberfläche entsprechend der von den Teilnehmern gestalteten Topografie.
Wasser kann durch Täler fließen, Landschaften verändern sich, wenn der Sand bewegt wird, und Kinder sehen einen direkten Zusammenhang zwischen ihren physischen Handlungen und dem, was in der digitalen Umgebung geschieht.
Im Museumskontext bedeutet das einen wichtigen Übergang von passiver Betrachtung zu Experimenten.
Ein Kind betrachtet nicht einfach eine Darstellung einer Landschaft. Es baut sie.
Es kann das Gelände verändern, das Ergebnis beobachten, erneut anpassen und durch eigenes Erleben entdecken, wie verschiedene Elemente einer Landschaft zusammenhängen.
Lernen durch Experimentieren
Das pädagogische Potenzial einer interaktiven Sandkiste entsteht aus diesem fortlaufenden Kreislauf von Aktion und Reaktion.
Kinder können intuitiv Konzepte erkunden, die mit folgenden Themen zusammenhängen:
Gelände und Topografie;
Berge und Täler;
Wasserbewegung;
räumliche Beziehungen;
Ursache und Wirkung;
Umweltprozesse.
Das Erlebnis muss sich nicht wie eine formale Unterrichtsstunde anfühlen. Der Bildungsaspekt ist direkt ins Spiel integriert.
Gerade für Museen und Science Center, die mit jüngeren Besuchern arbeiten, ist das besonders relevant, denn physisches Experimentieren kann komplexe oder abstrakte Konzepte deutlich leichter verständlich machen.
Dieselbe Installation kann sowohl freies Entdecken als auch strukturierte Bildungsangebote unterstützen, die von Museumspädagogen angeleitet werden.
Astro Blaster: Museumswände interaktiv machen
MINA Kids nutzt außerdem Astro Blaster von UTS, ein weiteres Beispiel dafür, wie digitale Technologie eine bestehende Museumsfläche aktivieren kann.
Anstatt als gewöhnliche Wand zu fungieren, wird die Projektion zu einer interaktiven Spielumgebung. Kinder nehmen körperlich teil, reagieren auf Objekte und Ereignisse auf dem Bildschirm und werden Teil des digitalen Erlebnisses.
Diese Art von Attraktion ergänzt den Museumsbesuch um einen wichtigen bewegungsorientierten Aspekt.
Für Kinder bietet sie die Möglichkeit, zwischen ruhigeren Entdeckungsaktivitäten und aktiverem Spiel zu wechseln. Für Museen eröffnet sie die Chance, eine ansprechende Attraktion zu schaffen, ohne sich ausschließlich auf physische Exponate oder große mechanische Strukturen zu verlassen.
Das Ergebnis ist ein Raum, in dem die Architektur selbst Teil des Erlebnisses wird.
Physisches und digitales Spiel verbinden
Einer der interessantesten Aspekte des MINA-Kids-Konzepts ist, dass digitale Technologie körperliche Aktivität nicht ersetzt.
Sie ergänzt sie.
Mit iSandBOX berühren und formen Kinder echten Sand.
Mit interaktiven Wänden wie Astro Blaster bewegen sie sich und interagieren körperlich mit projizierten Inhalten.
Andere Installationen bei MINA Kids folgen einem ähnlichen Prinzip. So können Kinder beispielsweise Objekte auf Papier ausmalen und ihre Kreationen anschließend in einer digitalen Umgebung wiederfinden.
Diese Kombination aus greifbaren Objekten, Bewegung, Projektion und responsiven digitalen Inhalten eignet sich besonders gut für jüngere Zielgruppen, weil die Interaktion intuitiv bleibt. Kinder müssen keine komplizierten Steuerungen erlernen oder sich durch klassische Computeroberflächen navigieren, bevor sie mitmachen können.
Sie können einfach losspielen.
Warum interaktive Installationen in Kindermuseen funktionieren
Kindermuseen und Science Center stehen vor einer besonderen Herausforderung: Exponate müssen Inhalte vermitteln und gleichzeitig die Aufmerksamkeit von Besuchern halten, die oft ein hohes Maß an Interaktion erwarten.
Immersive Technologien können helfen, diese Lücke zu schließen.
Sie machen aus dem Besucher einen Teilnehmer und ermöglichen es derselben Umgebung, mehrere Ziele gleichzeitig zu unterstützen: Bildung, Unterhaltung, Bewegung, Experimentieren und soziale Interaktion.
Eine interaktive Installation kann zudem von verschiedenen Kindern unterschiedlich genutzt werden. Ein Besucher konzentriert sich vielleicht darauf, eine Aufgabe zu lösen, ein anderer experimentiert frei, während mehrere Kinder gemeinsam kooperieren oder spielen können.
Diese Flexibilität ist für Museen, die Familien, Schulgruppen und Besucher unterschiedlichen Alters ansprechen, besonders nützlich.
Erlebnisse schaffen, an die sich Besucher erinnern
Digitale Installationen tragen auch zur Gesamtwahrnehmung eines Museums bei.
Große Projektionen, responsive Umgebungen und überraschende Kombinationen aus physischen und digitalen Objekten schaffen Momente, die visuell markant und für Besucher leicht im Gedächtnis bleiben.
Für ein Museum kann das dazu beitragen, einen Bildungsbesuch in ein Erlebnis zu verwandeln, über das Familien sprechen, das sie fotografieren und möglicherweise wiederholen möchten.
Das Ziel besteht nicht einfach darin, Bildschirme in eine Ausstellung zu integrieren. Der wirksamere Ansatz ist, Interaktionen zu schaffen, bei denen die Technologie natürlich auf den Besucher reagiert.
MINA Kids veranschaulicht dieses Prinzip besonders gut: Kinder gestalten Landschaften, erstellen digitale Inhalte, bewegen sich durch interaktive Umgebungen und beeinflussen, was sie um sich herum sehen.

Ein praxisnahes Modell für moderne Bildungsattraktionen
Das Beispiel des MINA Museum zeigt, wie UTS-Interaktivgeräte Teil eines umfassenderen Museumskonzepts werden können, statt als isolierte Unterhaltungsattraktion zu funktionieren.
iSandBOX und Astro Blaster verbinden körperliche Aktivität, digitale Inhalte und unmittelbares visuelles Feedback in der Besucherreise und ergänzen damit die weiteren Bildungs- und Kreativinstallationen bei MINA Kids.
Für Kindermuseen, Science Center, Discovery Center und andere Bildungsorte bietet dieser Ansatz eine praxisnahe Möglichkeit, Umgebungen zu schaffen, in denen Besucher durch Handeln lernen.
Anstatt Kinder nur zum Schauen, Lesen oder Zuhören aufzufordern, gibt ihnen interaktive Technologie etwas, das sie verändern, testen, bauen und erkunden können.
Und genau das macht Orte wie MINA Kids so besonders im Vergleich zu einer herkömmlichen Ausstellung: Kinder besuchen das Erlebnis nicht einfach nur.
Sie helfen mit, es zu gestalten.